Sa. 03. Juni - TAG DER OFFENEN TÜR
Tag Uhr Betreff Treffpunkt Wer
Fr. 02.06
17:00 ERÖFFNUNGSFEIER LU-Mitte
Ludwigstraße 51
geladene Gäste
Sa. 03.06
11:00 TAG DER OFFENEN TÜR LU- Mitte
Ludwigstraße 51
ALLE INTERESSIERTEN
Mi. 07.06
16:30 THEATERKURS1 für 6-10 jährige LU- Mitte
Ludwigstr. 51
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Fr.
16:30 THEATERKURS2 für 10-14 jährige LU- Mitte
Ludwigstr. 51
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Sa. 10.06
14:00 C A S T I N G für Schauspieler bis 25 Jahre, 14:00 - 20:00 Uhr LU- Mitte
Ludwigstraße 51
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Zwei Teile des Großen „Vorhang der Hoffnung“ der sich aus 126 teilen zusammengesetzt wird, wurden im Rahmen des Theaterwerkstatts von unseren Jugendlichen bemahlt. Das ganze Vorhang wird demnächst bei der „Der Ring des Nibelungen“ gezeigt und auch in die Inszenierungen integriert werden sollte. Unser Teil werden wir am 24.04.2010 dem Intendant Prof. Heyme persönlich übergeben.

Hintergrund Gedanken und überlegungen zum Inhalt des zweiten Tuchs

Viele Sendungen im Fernsehen sind nicht geeignet für Kinder und Jugendliche! Das TV-Programm in Deutschland befindet sich auf dem absteigenden Ast! Die Eltern haben die Erziehung ihrer Kinder größtenteils dem Fernsehprogramm überlassen. Es gibt viele Sendungen die man hier als Beispiel nennen könnte aber ich will nicht den Rahmen sprengen…

Eine Sendung auf die ich meine Aufmerksamkeit besonders lenke, ist BIG BROTHER. Diese Sendung ist ein Produktionsbeispiel geldgieriger Menschen, denen es wirklich nur um das Eine geht.

Die Teilnehmer erklären sich bereit ihre Privat- und Intimsphäre aufzuopfern. Das erhöht zwar die Einschaltquoten wodurch Geld gemacht wird, das Wesentliche müssen jedoch die Teilnehmer bezahlen: Ihre Würde.

Aufgrund gezielter Auswahlverfahren des Senders werden die Personen so zusammengestellt, dass es während der gesamten Sendung zu Streit, Mobbing und Ausländerfeindlichkeit kommen muss. Es werden Leute unterschiedlicher Kulturen und Sexualität mit „Nazideutschen“ zusammengesteckt!!

Auseinandersetzungen sind folglich vorprogrammiert.

Junge Menschen, die diese Sendungen sehen, finden das lustig. Dadurch kommt es an Schulen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Mitschülern, die eine andere Hautfarbe, sexuelle Orientierung oder auch eine andere Religion haben. Zum Teil enden diese Auseinandersetzungen in Gewalt, im Extremfall sind bei manchen Schülern psychische Störungen durch Mobbing die Folge.

Leider können wir solche Sendungen nicht verbieten, die Eltern aber sollten selbst aktiv werden und sich wieder mehr mit ihren Kindern beschäftigen! Es gibt aber auch Einrichtungen, in denen Jugendliche den Umgang mit anderen Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft lernen und mit denen sie zusammenarbeiten können. Leider werden in Deutschland zu wenig Mittel für soziale Projekte zur Verfügung gestellt um den Jugendlichen eine gewaltfreie Zukunft anbieten zu können…

Zusammenfassung:

FERNSEHER...THE BEST FRIEND...

Freizeitgestaltung rund um die Uhr,Voyeurismus,Verletzung der Menschenwürde,der Privat- und Intimsphäre, Vermittlung von falschen Versprechungen und Erwartungen, Anleitung zum Streit, Mobbing, Intoleranz gegenüber Anderssein

VORBILBFUNKTION???

ALTERNATIVEN

  • Kinder- und Jugendarbeit offen und zugänglich für alle soziale Schichten
  • Training von sozialen Kompetenzen -Miteinander nicht Gegeneinander
  • Theaterspielen als Möglichkeit der Auseinandersetzung mit alltäglichen Problemen, Förderung der Sprache und Kommunikation
  • Tanz/Sport – körperliche Fitness, Aggressionsabbau
  • Computerwelt als Medium zur Weiterbildung anstelle von Ausgrenzung und Förderung der Einsamkeit
  • Jugendtreffs als Gelegenheit des Aufeinandertreffens und direkter Kommunikation, sich üben in der Streit- und Diskussionskultur...

und noch viel mehr!!!

An der Gestaltung und Bearbeitung der beiden Tücher für den VORHANG DER HOFFNUNG für das Theater im Pfalzbau haben Mitglieder des AdRem Jugendtheaters und der Theaterwerkstatt mitgewirkt:

Jasmin Deininger, Nikole Smetanina, Natalie Hladik, Gasang Yasin, Julia Holatzek, Gylbehar Ameti, Jusra Hammadamin, Sabrina Koritke, Ilaria Nasca, Thorsten Huber, Agil Taher, Elham Ameti, Daniel Mayer, Vasily.

Ludwigshafen 22 April 2010

 

Details siehe Rahmenprogramm: Richard Wagner

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